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Betriebsvergleich 4.0

 

Aktualität der Mittelwerte für den Betriebsvergleich

Für den Vergleich der Betriebe werden Mittelwerte generiert die immer wieder aktualisiert werden. Der nebenstehenden Tabelle können Sie entnehmen wann die Mittelwerte für den Betriebsvergleich der jeweiligen Jahre zuletzt aktualsiert wurden.

Aktualisierungsdatum der Mittelwerte
Mittelwerte 2024
13.08.2026
Mittelwerte 2023
01.12.2025
Mittelwerte 2022
09.12.2024

Die Umsatztrentabilität von Baumschulen

GRAFIK

Die Umsatzrentabilität von Baumschulen

15.10.2026


Die Umsatzrentabilität als Kennzahl gibt das Verhältnis von Gewinn und Umsatz an und verdeutlicht somit, welcher Anteil des Umsatzes als Gewinn für den Betrieb verbleibt. Bei der hier dargestellten Berechnung der Umsatzrentabilität wird die kalkulatorische Entlohnung der Familienarbeitskräfte vom Gewinn abgezogen. Wenn die Verkaufspreise gleich bleiben, deutet eine steigende Umsatzrentabilität auf eine steigende betriebliche Produktivität hin.

Der Mittelwert der Umsatzrentabilität schwankte im Betrachtungszeitraum deutlich. Nach einem Anstieg von rund 3 % im Jahr 2017 auf etwa 12 % im Jahr 2020 sank er 2021 wieder auf gut 6 %, stieg 2022 leicht an und fiel 2023 auf rund 4 % zurück. Das erste Drittel erzielte durchgehend die höchsten Werte. Nach einem weitgehend konstanten Niveau von etwa 12 bis 14 % in den Jahren 2017 bis 2019 stieg die Umsatzrentabilität 2020 deutlich auf knapp 25 % und erreichte damit ihren Höchstwert. In den folgenden Jahren ging sie schrittweise zurück, lag jedoch bis 2022 weiterhin bei rund 20 % und erreichte 2023 etwa 12 %. Das dritte Drittel wies während des gesamten Zeitraums die niedrigsten Ergebnisse auf. Ausgehend von rund -8 % im Jahr 2017 verbesserte sich die Umsatzrentabilität kontinuierlich und erreichte 2020 mit etwa 0,4 % ihren Höchstwert. Anschließend verschlechterte sie sich wieder deutlich, fiel 2022 auf rund -11 % und stieg 2023 auf etwa -6 % an. Damit blieb die Umsatzrentabilität des dritten Drittels in fast allen Jahren des Betrachtungszeitraums im negativen Bereich.

Brutto- und Nettoinvestitionen in der Obstbau-Branche

08.10.2026


Die Investitionstätigkeit gilt als Indikator, ob die Unternehmer einer Branche Erfolgschancen für die Zukunft sehen. Geringe Investitionen deuten darauf hin, dass die Geldanlage im eigenen Unternehmen als nicht lohnend eingeschätzt wird oder nicht ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind. Bei der Nettoinvestition sind die Abgänge im Anlagevermögen als auch die Abschreibungsbeträge berücksichtigt, sodass sie die Veränderung des Anlagevermögens innerhalb eines Jahres darstellt. Negative Nettoinvestitionen verdeutlichen, dass ein Betrieb von seiner Substanz lebt.

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Brutto- und Nettoinvestitionen pro Arbeitskraft im Zeitraum von 2018 bis 2023. Die Werte werden in Euro angegeben. Während die Bruttoinvestitionen das gesamte Investitionsvolumen eines Betriebes darstellen, zeigen die

Nettoinvestitionen die tatsächliche Kapitalbildung nach Abzug der Abschreibungen. Die Grafik verdeutlicht deutliche Unterschiede zwischen den beiden Investitionsarten und weist auf starke Schwankungen der Nettoinvestitionen hin. Die Bruttoinvestitionen bewegen sich über den gesamten Zeitraum hinweg auf einem vergleichsweise hohen Niveau zwischen etwa 7.000 € und 13.000 € pro AK. Die Nettoinvestitionen fallen dagegen deutlich niedriger

aus und zeigen teilweise starke Rückgänge bis in den negativen Bereich. Besonders auffällig ist das Jahr 2022, in dem die Nettoinvestitionen negativ werden, obwohl weiterhin erhebliche Bruttoinvestitionen getätigt wurden. Dies deutet darauf hin, dass ein großer Teil der Investitionen in vielen Jahren lediglich dem Ersatz bestehender Anlagen diente und nicht zu einer tatsächlichen Erweiterung des Kapitalstocks führte.

Brutto- und Nettoinvestitionen in der Obstbau-Branche

GRAFIK

Updates

Importvorgänge und Nutzerfreundlichkeit

20.08.2024


Wieder einmal stellt die Optimierung der Datenimporte einen Schwerpunkt unserer aktuellen Entwicklungstätigkeit dar: Mit diesem Update werden unterschiedliche Vorzeichen zwischen Anfangs- und Schlussbilanz korrekt verrechnet.

Darüber hinaus haben wir – aufbauend auf Untersuchungen des Nutzerverhaltens und Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern – den Seitenaufbau überarbeitet. Unter anderem wurde der Link aus dem Betriebsvergleich 4.0 – Logo entfernt, da dieser für zahlreiche Irrläufe gesorgt hat. Außerdem gibt es nun eine Fehlerseite, auf welche bei Problemen verlinkt wird.

Importvorlagen, Feld-Info & PDF-Dokumente

13.03.2024


Durch eine Neuerung im Bereich des Imports wird nun nach einem Importvorgang eine dazugehörige Importvorlage (Betriebs-Vorlage) gespeichert. Zur Unterscheidung wird das Jahr aus dem die Importvorlage stammt angezeigt.

Durch diese Neuerung lassen sich nun auch wieder die zugeordneten Konten nach dem Import in der Navigationsleiste unter Feld-Info anzeigen. Dadurch lässt sich nach einem Importvorgang besser nachvollziehen welche Konten den einzelnen Positionen zugeordnet wurden.

Endlich konnten wir die Erstellung von PDF-Dokumenten im Betriebsvergleich einrichten. In einem ersten Schritt erhält die Beratung die Möglichkeit, die Strukturbögen eines Betriebes auszugeben. Diese Funktion soll in den kommenden Monaten noch deutlich erweitert werden.

Import

14.12.2022


Im Jahr 2019 haben wir den teilautomatisierten Datenimport über Summen- und Saldenlisten ermöglicht. Dieser hat vor allem die Arbeit von Intensiv-Nutzerinnen und –Nutzern erheblich erleichtert. Nun haben wir diesen Import grundlegend überarbeitet und zahlreiche Rückmeldungen von Anwenderinnen und Anwendern umgesetzt.

So wurde zum Beispiel die Verwaltung der Importvorlagen verbessert. Jeder Betriebsnummer wird nun eine Vorlage zugeordnet. Langes Suchen nach der aktuellen Version entfällt nun. Wichtigste Neuerung ist, dass bei einer individuellen Importvorlage nun nicht mehr nur die Zuweisung des letzten Importvorgangs gespeichert wird, sondern auch die Informationen der allgemeingültigen Vorlagen enthalten sind. Auf diese Weise wird das Einlesen von Folgejahren erheblich vereinfacht.

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